
Die Hospizarbeit in Bremen umfasst psycho-soziale Begleitung, spirituellen Beistand und eine Verbesserung der Lebensqualität am Lebensende. Diese Aufgaben werden von den Mitgliedsvereinen und Institutionen des Hospiz- und PalliativVerbandes Bremen wahrgenommen.
Psycho-soziale Begleitung meint die emotionale Unterstützung von Sterbenden und deren Angehörige und Freunde. Es geht um die Bewältigung unerledigter Probleme, um letzte Wünsche, das in-Kontakt-bringen von Menschen, die Auseinandersetzung mit dem bevorstehenden Tod.
Spiritueller Beistand kann Sterbenden bei den letzten wichtigen Fragen nach dem Sinn des Lebens, des Todes, des Sterbens und nach dem Danach eine Unterstützung sein, ohne fertige Antworten zu präsentieren.
Verbesserung der Lebensqualität meint in erster Linie das Lindern von Leid. Dazu wurden in den letzten Jahren im Rahmen der Palliativmedizin Verfahren zur Schmerzlinderung entwickelt. Aber nicht nur Mediziner, auch Pflegekräfte und ehrenamtliche HospizlerInnen tragen durch ihre Arbeit dazu bei, Lebensqualität am Lebensende zu verbessern.
Der Hospiz- und PalliativVerband Bremen sieht seine Aufgabe u.a. darin, ihre Mitglieder in der Hospizarbeit zu unterstützen. Er kommt dieser Aufgabe nach durch
In enger Abstimmung mit den Mitgliedern hat der Hospiz- und PalliativVerband Bremen in den letzten Jahren umfangreiche Richtlinien erarbeitet, zu deren Einhaltung sich die Mitglieder verpflichten. So ist z.B. sichergestellt, dass die Mitglieder des Hospiz- und PalliativVerbandes Bremen Mindestkriterien für die Ausbildung der HospizlerInnen einhalten und die Verteilung von Fördermitteln nach objektiven und transparenten Kriterien erfolgt.